Geschäftsform & Finanzierung

Crowd Funding

Crowdfunding ist eine Finanzierungsmöglichkeit, deren Besonderheit darin liegt, Mittel aus der Gemeinschaft zu generieren. Diese Methode der Geldbeschaffung kann Unternehmensgründungen, Initiativen, Projekten, etablierten Unternehmen bis hin zu Einzelpersonen die Umsetzung Ihrer Ideen finanzieren und damit ermöglichen. Die zu finanzierenden Produkte oder Projekte werden meist über digitale Crowdfunding Plattformen vorgestellt und über einen bestimmten Zeitraum beworben. Weltweit können Interessierte Unterstützer:innen einen Betrag beisteuern und das Vorhaben damit ermöglichen. Die Mittelvergabe hängt damit nicht mehr von einer traditionellen Instanz wie einer Bank oder Fördereinrichtung ab, sondern von der Gesellschaft (Crowd). Was diese als Gegenleitung für ihre Unterstützung erhält, hängt vom jeweiligen Crowdfunding Modell ab. Möglich sind hier Modelle wie: Spenden, Vorverkauf, Investitionen uvm.

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https://www.bab-bremen.de/
https://www.crowdfunding.de/
https://www.startnext.com/

Regionalwert AG

Bei der Regionalwert AG handelt es sich um eine Bürgeraktiengesellschaft, die Bürger:innen die Gelegenheit bietet Verantwortung für eine nachhaltige und resiliente Land- und Ernährungswirtschaft zu übernehmen. Mit dem Kauf von Regionalwert-Aktien und -Genussrechten unterstützen die Aktieninhaber:innen kleine und mittlere BIO-Betriebe in ihrer Region. Das Geld investiert die AG in Gesellschafterkapital, Boden, Gebäude und Einrichtungen von Regionalwert-Partnerbetrieben entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Damit erhält der Partnerverbund aus Bauernhöfen, Lebensmittelhandwerker:innen und –händler:innen, Gastronom:innen wie Dienstleister:innen eine Finanzierung, welche die Rendite anhand ökologisch, sozial und regionalökonomisch geschaffener Werte bemisst. Die Regionalwert AG verbindet damit Landwirtschaft und Gesellschaft und hilft den Unternehmer:innen raus aus dem anonymen Wettbewerb. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist eine regionale Ernährungssouveränität auf Basis eines Gesellschaftsvertrages zwischen Erzeuger:in und Verbraucher:in.

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Solidarische Landwirtschaft

Die Idee der Solidarischen Landwirtschaft ist nicht einzelne Lebensmittel zu finanzieren, sondern die Landwirtschaft, in der sie erzeugt werden. Mehrere private Haushalte tragen dadurch die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs und erhalten im Gegenzug den jeweiligen Ernteertrag. Darüber hinaus erfahren sowohl die Erzeuger:innen als auch die Verbraucher:innen durch den persönlichen Kontakt zueinander viele Vorteile der Gemeinschaft. Die Beteiligten innerhalb einer Solidarischen Landwirtschaft agieren in einer marktunabhängigen Form der Lebensmittelerzeugung und -vermarktung. Die Lebensmittel fließen in einen durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher:innen organisiert und finanziert wird. Es handelt sich also um eine innovative Strategie für eine verantwortungsvolle Landwirtschaft, die nicht nur einen existenziellen, sondern auch essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet. Solidarische Landwirtschaft ist in allen Regionen zu finden und unterstützt lokale Betriebe deutschlandweit.

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